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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Zehnde Unterredung. 173

ä— ͤ ſ-ůĩ—k———————cket, nemlich, daß er alles, was auf Erden Dievorgehet, bemerken, und auf alles, was ſie Zerr-in ſich hat, Achtung geben ſolle, weil er uͤber beseralles geſetztt iſt, und alles zu ſeiner Zeit nutz en.barlich anwenden ſolle.. ſchen.Denen Thieren mangelt das Gedaͤcht-niß nicht gaͤnzlich. Diejenigen, ſo inihrer Freyheit leben, und vor ſich ſelbſt ſor-gen ſollen, ohne unſeres Beyſtandes zu ge-nieſſen, die mercken ohne Muͤhe alle Zu-gaͤnge zu ibren Hoͤhlen, und uͤberhauptalles, woran ihnen gelegen iſt. Diejeni-ge, ſo bey dem Menſchen ſich aufhalten,und ihme zu Gebot ſtehen ſollen, die ken-nen ſeine Wohnung: ſein Geſichte, ſeineKleider und ſeine Stimme. Sie gewoͤh-nen ſich zu allem, was er von ihnen ver-lang, und ſind bereit, auf das erſte gege-bene Zeichen ſeine Befehle zu vollziehen.Allein ihr Gedaͤchtniß iſt in einen ſehr en-gen Creys von einerley Verrichtungen undimmer wiederholten Zeichen eingeſchloſſen.Bringt man ſie aus demſelbigen, ſo findetman keine Faͤhigkeit mehr, weder etwaszu begreiffen, noch ſich an etwas zu erin-nern. Hingegen das menſchliche Gedaͤcht-niß iſt, ſo zu ſagen, eben ſo groß, als dieNatur ſelber. Es iſt ein unſäalich weitesBehaͤltniß, worinne der Menſch unzaͤhli-che Sachen in ſchoͤnſter Ordnung ver-wahret; Die Benennungen und denStand