Iwoͤlffte Unterredung. 237
ſe Begriffe, welche mit dem Begriffe ei⸗ Dienes einſeitigen Verkaufes der Lebens⸗Mit⸗ brauch-tel verknuͤpfet ſind, laſſen ſich mit dem bare LotBegriffe don der Wohlfahrt und dem giReichthume eines Landes nicht zuſammreimen. Demnach ſchlieſſen die Begeiffe
von der Landes ⸗ Aufnahme und von derHandlung, die eine einige Geſellſchafft mitunentbehrlichen Waaren treibt, einandergaͤnzlich aus.
Eben dieſe Mittel- Begriffe laſſenuns auch den elenden Zuſtand einſehen,worein unſere Pflanzſtaͤtte in Sicilien undSardinien verfallen muͤſten, wenn dieHandlung mit ihren Landes ⸗Waaren ei-ner einzigen Geſellſchafft uͤberlaſſen wuͤr-de. Unſere Pflanzſtaͤtte an der See ſindvon unſern Provinzen auf dem feſten Lan-de gar nicht unterſchieden. Die Einwohnervon Sicilien und Sardinien ſind uns ebenſo lieb, als die von Numidien und ByſacenezUnſere Handlung gehet bey jenen eben ſoleicht und vortheilhafftig von ſtatten, alsbey dieſen. Wir wiſſen, wie es mit ihnenbeſchaffen iſt; Wir erfahren zeitig genugob ſie Überfluß oder Mangel haben, da-mit wir den Umſatz der beederſeitigen Lan-des⸗ Waaren darnach einrichten koͤnnen.Wir handeln alſo, ohne die geringſte Be-ſchwehrlichkeit, auch nach unſern weit ent-ferneten Colonien; und weil nun der
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