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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Zwoͤlffte Unterredung. 271

e, ae a ee kee eee eedie Wahrheit von allem ab, was nicht Diedazu gehoͤret, und was weder zu einem pars 7Beweiſe, noch zu einer Widerlegung der⸗ gick⸗ 8ſelbigen dienet(*):

Man bedienet ſich einer beſondern Me-thode, um die Wahrheit zu finden, undwiederum einer beſondern, dieſelbige an-dern beyzubringen, nachdeme man ſie ge-funden hat. In allen unſern Unterſu-chungen leitet uns entweder die Noth, oderdie Natur, ohne weitere Anweiſung, zu-erſt auf dasjenige, was mit unſern Be-duͤrfniſſen offenbar zuſammenhaͤngt, undſodann erſt auf andere Dinge, die nichtſo deutlich oder unmittelbar damit ver-knuͤpfet ſind. Dieſe ſammeln wir, ver-binden ſie, und laſſen davon weg, waszu unſerm gegenwaͤrtigen Vorhaben ſichnicht ſchicket; das uͤbrige bringen wir inOrdnung, ſo, wie eines aus dem anderafolget, oder wie eines das andere beſtaͤr-ket, und machen aus ibnen allen ein gan-zes. Auf dieſe Weiſſe ſammelt ein Ge-ſchichtſchreiber alle hin und her zerſtreueteNachrichten, und ſetzt ſeine Geſchichtea aus

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(*) Alles dieſes, was der Herr Verfaſſer bey-gebracht hat, iſt vortrefflich und gut, esgehoͤret aber eigentlich nicht in die Logick,ſondern in die Sittenlehre; denn dieſe leh-ret uns unſere Pflichten in Anſehung desVerſtandes und des Willens.