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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Dreyzehende Unterredung. 351——— 䜗äœ6U—

Diameter vorſtellet, und auf ſolche die bee-de Winkel A und B mit moͤglichſter Sorg-falt tragen; denn es werden ſo dann dieLinien AC und BC, in C einander durch-ſchneiden, und die Entfernung des Mondsvon dem Puncte B, und von dem Mittel-Pnncte A der Erde, in halben Diameternder Erde beſtimmen. Je groͤſſer die LinieAB, welche den halben Diameter der Er-de vorſtellet, angenommen wird, deſto rich-tiger wird dieſe Ausmeſſung ſeyn. Alleinweil der Winkel A Cg ſehr ſpitzig iſt, ſodarf man nicht hoffen, daß dieſe Eutfer-nung, durch ein bloß mechaniſches Ver-fahren, ganz genau koͤnnte gefunden wer-den. Den Winkel ACB nennen dieSternkuͤndige die Parallaxis, das iſt: denUnterſcheid der Orte, in welchen ein Sterniſt und geſehen wird; denn wenn einSternkuͤndiger im Mittel⸗Puncte der Er-de A ſtuͤnde, ſo wuͤrde er den Mond an ei-nem ganz andern Orte des Himmels ſehen,als ein Zuſchauer, der zu gleicher Zeit inB ſtuͤnde: Denn dieſer letztere wuͤrde denMond in b, zwiſchen den uͤbrigen Sternen,jener hingegen, in a, ſehen. Wollen alſodie Sternkuͤndige die Entfernung einesSternes von der Erde beſtimmen, ſo ſu-chen ſie zuerſt deſſen Parallaxis; Wiſſen ſiedieſe, ſo iſt es leicht die Entfernung vonder Erde zu finden: Denn hernach weis

man

DieMeßBunſt.