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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Die

364 Schaupatz der Naur.Ferner iſt an der einen Pfoſte an dem

ee Orte, wo ſie von der Bley rechten Linie innick.

zwey gleiche Helfften getheilet wird, einkleiner Ausſchnitt mit der Saͤge gemacht.Der erſte Gebrauch dieſer Waſſerwa-ge beſtehet darinne, daß man die Mittags-Linie findet; das iſt, diejenige Linie, aufwelche der Schatten eines gegen die Son—ne geſtellten Coͤrpers juſt zu mittage auf ei-ner horizontalen Flaͤche faͤllet; dergleichenFlaͤche iſt das Pflaſter in einer Kirche, dergetaͤfelte Fußboden eines Gemaches, oderein Geruͤſte, das man aufrichtet, um eineSonnen-⸗Uhr an einer Mauer zu zeichnen.Dieſe Linte laͤſſet ſich am genaueſten zurZeit der ſommerlichen Sonnenwende tref-fen; deswegen, weil ſodann die Sonne inzweyen, von Mittage gleich welt entferneten,Puncten auch einerley Hohe hat: Manerwaͤglet alſo einen heitern Tag, und ſtelletdie Waſſer⸗Wage, vormittags um neunoder zehen Uhr, auf eine horizontal Flache,oder auf das Geruͤſte, ſo zum Abzeichnender Sonnen⸗Uhr dienen ſoll. Den Wir-bel C. ſtecket man durch ein Loch im Geruͤ-ſte, ſo mit einem ſchicklichen Bohrer des-wegen hinein gemacht worden, und drehetdie Wage ſo lange, blß die erſte Seiten-Pfoſte gerade zwiſchen der zweyten und derSonne ſteht, alſo, daß ſie ihren Schattenauf die ganze Breite der zweyten werffe, 05a er