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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Dreyzehende Unterredung. 367

——————die wahre Mittags⸗Linie von dem Orte, Diewo man ſich befindet. Um groͤſſerer Si⸗GOnomo-cherheit willen, kan man des folgenden nick.Tages die Arbeit von neuem vornehmen,und ſtatt der vorigen Stunden zehneund, zwey, die Stunden neune unddrey erwaͤhlen. Fallen hernach die beedebeſonders gefundene Mittags ⸗Linien ineine zuſammen, ſo darf man glauben, daßſie richtig iſt; Kommen aber, ſtatt einer,zwey heraus, ſo muß man entweder dieArbeit oder das ee

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(*) Wer die Gelegenheit nicht hat, ein ſolchesJuſtrument anzuſchaffen, oder befürchtet, esmoͤchte nicht mit aller gehoͤrigen Richtigkeitverfertiget ſeyn, der kan die Mittags Linieauf eine andere ſehr bekannte und ganz leich-te Weiſe finden. Erſtlich muß man einevollkommen horizontale Flaͤche haben, undhievon durch eine Waſſerwage ſich verſichern.Auf dieſer Flaͤche beſchreibt man aus einemeinigen Mittel- Puncte verſchiedene Circul,richtet in beſagtem Mittel- Puncte einenStifften recht gerade auf, und giebt Vor-mittags acht, wenn die Spize ſeines Schat-tens einen Punct in den beſchriebenen Cir-culn beruͤhret. Dieſen Punct bemerket man,und iſt es gut, wenn man dergleichen beymehr als einem Circul vornimmt, weil desNachmittags etwa einige Stunden trübeſeyn moͤchten. Sobald nun die Spize desSchattens eben deſelbigen Circul des Nach-mittags wieder beruͤhret, ſo bemerket man