430 Schauplatz der Natur.
Die Ma⸗ ihn uͤber die Meere: Er fuͤhret Gebaͤudeſchinen. auf, worinne ſeine ſpaͤteſte Nachkommen-
ſchafft wohnet; Er verfertiget eine Bruͤ-cke uͤber die Rhone(*), welche die Nach-Welt ausErſtaunenvor eine Eingebung desHeiligen Geiſtes haͤlt. Man nehme demMenſchen die Mechanlck weg, ſo bleibetihm nichts mehr uͤbrig, als ein unfrucht-bares Nachſinnen. Die Mechanick hat. was auf Erden am ſchoͤn-en iſt.
Die gewoͤhnlichſte Maſchinen, wodurchder Menſch die Mittelmaͤſſigkelt ſeiner Kraͤff-ten erſezet, ſind die Hebel, der Wage—Balken, oder die Wagen, mid gleichen oderungleichen Armen; die einfache oder zu-ſammen geſezte Nollen; die ſtillſtehendeund bewegliche Rollen; die verſchiedeneArten der Zuͤge; die Winde, ſo man aufdem Lande und auf Schiffen gebraucht;die Kraane; die Kamm⸗Raͤder, mit ihremGetriebe; die Wagen⸗Winde, und alleMuͤhlen. Erwaͤget man nun, worinne dieEinfoͤrmigkeit beſtehet, nach welcher 4 0
le-(*) Dieſe Bruͤcke wird Le pont st. Eſprit ge-nannt. Der Einfall iſt rar, der ſie vor einWerk des H. Geiſtes auszab: Denn ſonſtſchriebe man in den Zeiten der Unwiſſenheitalle auſſerordentliche Dinge der Beyhuͤlffedes Teuffels zu, Z. B. die Donau⸗Brückezu Regenſpurg, und den Thurm der daſigenDom Kirche, u. ſ. w.
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