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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Die Na-ſchinen.

Fig. 10.

472 Schauplatz der Natur.

le, ſo beſchwerlich war ſie auch bey derHandlung, wenn man vielerley Waarenzu waͤgen hattte. Denn da muſte manalle Augenblicke das Gewichte verwechſeln;welches bey ſtarken Lieferungen, die groſ-ſe Gewichte erforderten, viele Verdruͤß—lichkeit machte. Deßwegen erfande maneine andere Weiſe zu waͤgen, da manvermittelſt eines einigen Gewichtes, dasbeſtaͤndig angehaͤnget blieb und leichte zubewegen fiele, die Schwere von allerleyLaſten finden konte. Zu dieſem Ende theil-te man den einen Arm des Wage⸗Bal-ckens auf folgende ſinnreiche Weiſe ein.

J. Man theilte einen Wag-Balckenin zwey Arme von ungleicher Laͤnge, wo-bey es willkuͤhrlich blieb, ob man den lan-gen Arm ſo duͤnne und den kurzen ſo dickmachen wollte, daß ſie einander das Gleich-gewichte hielten, oder ob man dem lan-gen ſein Übergewichte lies. Hieran warnichts gelegen, woferne man nur bey derEintheilung des langen Armes ſeine groͤſ—ſere Schwehre in Betrachtung zog, undſelbige richtig erſetzte.

In dem erſten Falle, da die Dicke deskurzen Arms ihn mit dem langen undduͤnnen ins Gleichgewichte ſezte, war nichtsleichters, als den leztern abzutheilen. Mannahm die Laͤnge des kurzen Arms vonſeinem aͤuſſerſten Ende, woſelbſt ein Haakenein-