Vierzehende Unterredung. 487
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kens vom Ruhe- Puncte bey ihr kleiner ſt, Die
ſo ſtehen auch ihre Abtheilungen naͤher Maſchi-Wir haben alſo ge ſehen, daß der allerer-
ſte Gebrauch des Hebels im heben der La-
ſten, und im waͤgen beſtande. Jedoch,
obgleich dieſes Ruͤſtzeug wohl nicht unge-
Fuͤnſtelter ſeyn koͤnte, ſo hat man es doch zu
gar viel mehrern Wuͤrkungen angewendet,
die wir kürzlich anzeigen wollen. iZwey Hebel, die man ereutzwelſe ver, Die
mittelſt eines Nagels aneinander beveſtig⸗ Zangen.
te, ſo, daß jedweder um den Nagel, als um
ſeinen Ruhepunct/ ſich bewegen konte, gaben
alle erſinnliche Arten von Zangen. Jed-
weder Hebel wird durch den Nagel gleich-
ſam in zwey Arme getheilet, unter welchen
ſich keiner empor heben kan, ohne den an-
dern niederzudruͤcken. Oefnen ſich beede,
dieſſeits des Nagels befindliche, Arme, ſo
oͤffnen ſich die Arme auf jener Seite eben-
falls, wiewohl nach einer ganz andern
Richtung, als dieſe; und alſo legen ſie ſich
auch wieder aneinander, wenn die erſtern
einander ſich naͤhern. Wir wollen diejeni-
ge, die wir mit der Hand faſſen, und die biß
an den Nagel ſich erſtrecken, die Forder-
Arme nennen; hingegen die jenſeits des
Nagels befindliche, wollen wir die Hintern
benennen. Je laͤnger die foͤrdern ſind, je
ſtaͤrkere Krafft werden die hintern erzei-