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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Vierzehende Unterredung. 473

J—Laſt, an der andern die bewegende Krafft,die ſich bemuͤhet, die Laſt in eden demMaaſe empor zu treiben, in welchem ſieſelbſt herab ſinket.

Wenn eine Krafft, vermittelſt der fe-ſten Rolle, eine Laſt im Gleichgewichte er-haͤlt, ſo iſt ſie derſelbigen gleich, das iſt:ſie wendet eine Gewalt an; welche ſo großiſt, als die Laſt: denn woferne man, ausdem Mittel⸗Puncte, Linien gegen das Ortziehet, an welchem das Sell die Scheibenicht weiter beruͤhret, ſo werden dieſe Li-nien horizontal und zugleich mit dem Selleperpendicular ſeyn: Sie werden die Ent-fernung dieſes Mittel ⸗Punctes von derRichtung der Krafft und der Laſt aus-meſſen: Nun aber ſtellen dieſe einanderganz gleiche Linien einen Hebel vor, deſ-ſen Arme elnander gleich ſind, und gleicheBogen beſchreiben: Folglich ſind die vonden Kraͤften durchlauffene Raume gleich,und demnach wird auch die Groͤſſe der Ge-walt, ſo eine Krafft anwendet, der Gewaltder andern Krafft ganz gleich ſehn. Esdarf alſo die bewegende Krafft nur einenganz geringen Zuwachs erhalten/ ſo brichtſie das Gleichgewichte, und uͤberwindetden Widerſtand.

Man bedienet ſich der feſten Rolle, nichtallein um unſern Armen die Muͤhe, beymAufziehen ſchwehrer Laſten, durch die Be-

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DieMaſchi-en.