Vierzehende Unterredung. 425
gewichte da ſeyn ſoll. Denn das am Haa⸗ Dieken a, befeſtigte Seil aa, haͤlt einen Theil Maſchi-der Laſt c. Derowegen iſt kein Zwelfel, nen.die bewegliche Rolle erleichtere die Wuͤr-kung der Krafft, und verurſache, daß ſie weni-ger Gewalt anwenden duͤrfe eine Laſt zuerhalten, als wenn ſie ſich der feſten Rollebedienet. Haͤngen wir vermittelſt der Liniea a, bb die Puncte zuſammen, an welchenalle Puncte des Seiles auf jedweder Sei-te aufhoͤren die Scheibe zu beruͤhren, undwir betrachten dieſe Linie als einen Hebel;ſo iſt offenbahr, daß die Richtung derKrafft bb zweymahl ſo weit von dem Ru-he⸗Punct a a entfernet ſey, als die Rich-tung der Laſt c, maſſen man ſich vorſtellenmuß, als ob ſie in d wuͤrke: Folglich darff-vermoͤge der Regel vor den Hebel, dieKrafft bb keine groͤſſere Gewalt anwenden,als welche der Helffte der Laſt c gleich iſt.Das Maas dieſer angewendeten Ge-walt ergiebt ſich ebenfalls aus der Ver-gleichung der durchgelauffenen Raume.Von der Zeit an, da die Krafft b anfiengedie Laſt empor zu heben, biß auf die Zeit,da ſie den Haaken a gerade gegen uͤberkommt, hat ſie den ganzen Raum zwiſchendem Boden und dem Haaken à durchlauf-fen, hingegen die Laſt e nur die Helfftedieſes Raumes; Wird die Laſt biß in dieGegend von a geſtiegen ſeyn, ſo wird dieKrafft