Band 
Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
Seite
485
JPEG-Download
 

Vierzehende linterredung. 485

ze Laͤnge der Walze eine Linie oder Ach? Dieſe gienge, deren beede Spitzen oe Angel Maſchi-oder Zapfen genennet werden, und die nen.ganze Maſchiene tragen. An dieſen Zap-fen drehet ſie ſich um. Je mehr Feſtigkeitſie haben, deſto gewiſſer bewegt ſich dieMaſchine; Je kleiner ſie ſind, deſto ge-ringer iſt das Reiben ſo dem umwaͤlzenhinderlich faͤllet. Man kan ſie auch alsdie Wirbel oder Naͤgel einer Rolle, unddas Zapfen⸗Lager, worauf ſie ſich umwen-den, als eine feſte und unbewegliche Fla-ſche betrachten. üNach dieſer Beſchreibung des Tritt-rades und des Haſpels, wollen wir auchſehen, was vor Nutzen ſie haben. Sieleiſten eben die Dienſte, als der Hebel unddie Nolle, und verhuͤten zugleich die Un-gemaͤchlichkeit, ſo man bey jenen antrifft.Indem der Horitzontale Nadius desRades auf einer Seite herab ſinket, ſomuß der Radius der Walze, an welcherſich das Seil aufwindet, auf der andernSeite empor ſteigen. Demnach iſt dieAchſe, ſo durch das Rad und die Walzegehet, ein wahrhafftiger Ruhepunct, unddie beeden Radius verrichten das Amt ei-nes Hebels. Der Radius des Rades iſtder groſſe Arm deſſelbigen, und der Ra-dius der Walze iſt der kleinere. Nur gehetes bey dem Gebrauche des gemeinen HebelsH Hh3 ziem-