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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Vierzehende Unterredung. 497

kommt: Braͤchte man demnach die Be⸗ Diewegungs⸗Krafft an das Getriebe des erſten MaſchisRades, ſo wuͤrde ſie einen hundertmahl nen.groͤſſern Raum durchlauffen, als die Laſt:da man ſie aber an den Umkreis deſſelbi-gen Rades bringet, das den Umkreis ſel-ner Welle zehnmahl uͤbertrifft, ſo wird ſieeinen noch zehnmahl groͤſſern Raum durch-lauffen, und folglich einen tauſendmahl groͤſ-ſern, als der Raum iſt, den die Laſt durch-laufft. Nun giebt aber das Verhaͤltnißder durchlauffenen Naͤume das umgekehrteVerhaͤltniß der Kraͤfften: Folglich, wenndie kleine Krafft tauſendmahl mehr Raumdurchlaufft, als die Groſſe; ſo kan ein Kind,mit der Krafft eines Pfundes und etwasdaruͤber, eine Tonne Waſſer von tauſendPfunden in die Hoͤhe ziehen.

Der groſſe Vortheil des Raͤderwerkesbewog den Menſchen, ſolches bey mancher-ley Gelegenheit ſehr ſinnreich anzubringen.Daher ſind alle Arten der Muͤhlen, Bra-tenwender, Haſpel, Blech⸗Haͤmmer undunzaͤhliger anderer Maſchinen entſtanden.Eine vortreflich⸗ erſonnene und bey ge-ſchwinden Vorfaͤllen hoͤchſt bequeme Erfin-dung iſt die Wagenwinde; Sie beſteht Die Waaus einem zwey Schuhe langen, ſechs Zolle genwinde.breiten, und vier Zolle dicken Gehaͤuſe, 80 20.in welchem ein Raderwerck verborgen,deſſen Stuͤcke wir erzaͤhlen wollen. Von

V. Theil. Ji auſ-