Vierzehende Unterredung. 319
biß an das zweyte Stock-Werk reichen. DieZwiſchen dem Staͤnder und dem Vorder⸗Maſchi—theile der Muͤhle ſteht der Beutel⸗-Kaſten, ven.worein das Mehl faͤllet.
In dem zweyten Stocke iſt der Lauff,worinne die Muͤhlſteine liegen, der Trich-ter, und das Getriebe unten am Kamm-
Rade.
In dem dritten iſt die Fluͤgel⸗Welle,das Kamm⸗Rad, die Preſſe, ſo das Kamm⸗ 8Rad einſchlleſſet, und dazu dienet, daß mandas Rad ſtill halten, und wieder gehen laſ-ſen kan; Ferner eine Winde, das Ge-treyde aufzuziehen. Die Winde erhaͤlt iihre Bewegung vom Rade. ö
Die Schoͤnheit dieſer Maſchine beſteht Schönheit1. in dem vollkommenen Gleichgewichte dieſer Er-der ganzen Muͤhle, die ſich ohne Hinder⸗ findung.niß auf dem Staͤnder muß gerade haltenund umdrehen koͤnnen. 2. In der Rich-tung der Fluͤgel, damit der Wind wohlfaſſen moͤge. 3. In dem Verhaͤltniſſe derbewegenden Krafft gegen den Widerſtandder Muͤhlſteine und des Reibens.
Damit die Muͤhle in vollkommenem Gleichge-Gleichgewichte auf dem Staͤnder ſchweben wicht desmoͤge, ſo hat man ſolchen nicht in die Mit⸗ Zimmner-te geſezet; denn die gewaltige Schwehre Werckes.des Well⸗Baumes, mit den Fluͤgeln, undder Muͤhlſteine, wuͤrde alles gegen die vor-dere Seite zſehen. Deswegen ſteht der
Kk 4 Staͤn-