Band 
Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Funfzedende Unterredung. 57vor/ es fahre aus dem Mittel⸗Punrte derrunden Scheibe ein Strahl aus, welcherden Raum zwiſchen den beeden Linien er-leuchtet. Dieſes kan nicht geſchehen, alsindem er auseinander faͤhrel, und ſich gleich-ſam in viele Licht⸗Faͤden zerfaſert. Jeweiter dieſe fortfahren, je weiter fahrenſie ebenfalls aus einander, und demnachmuß das Licht beſtaͤndig ſchwaͤcher werden.Geſezt, ein ſolcher Licht-Strahl hade vondem Mittel⸗Puncte der Scheibe, biß anihren Umfang einen Weg von drey Schu-hen zu machen: Bey a hat er einen Schuhweit zuruͤck gelegt, und das Quadrat von1. iſt wieder t. Bey b hat er zwey Schuhdurchlauffen, und das Quadrat von 2. iſt4. Endlich das Quadrat von 3. lſt 9.Den ganzen Strayl muß man betrachtenals den halben Diameter der ganzen groſ-ſen Schelbe, hingegen dle Lange desStrahls vom Miktel⸗Puncte, biß a und bißb, als die Laͤnge eben ſo vieler halben Diasmeter von zwey kleinen Scheiben. Nunverhalten ſich aber die Cirkel⸗Flaͤchen oderScheiden gegeneinander, wie die Quadrateihrer Diameter, und das Llcht iſt durchdieſelde ausgebreitet; Demnach derhaͤlt ſichauch die Staͤrcke des Lichts in a, zueStarke des Lichts in c, wie das Quadratvon Ce zu dem Quadrat von Ca, das iſt,

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