DieGptick.
584 Schauplatz der Natur.
ches befindliche Sachen, auf dem Paplere,oder an der Wand, zwar abbilden, alleineumgekehrt; Denn der Strahl, ſo vonder Schwelle des gegenuͤberſtehenden Hau-ſes herkommt, erhaͤlt oben am Bilde ſei-nen Plaz; Hingegen der Strahl, ſo vomDache abfaͤhrt, erhaͤlt den ſeinlgen untenam Bllde. Flat er auf der rechten Sei-te der Oefnung ein, ſo muß er an die lin-cke Selte des Gemaͤhldes treffen, und ſoweiter. Unterdeſſen iſt dieſes Gemaͤhldeſchwach, darum, well von den benachbar-ten Sachen ebenfalls viele Strahlen ab-ſpringen, Bllder formiren, und die zu un-ſerm Gemaͤhlde gehoͤrige Strahlen durch-ſchneiden; daher das Gemaͤhlde ſelbſt dunkelund neblicht werden muß. Kuͤnftig wer-den wir ſehen, wie man ihme vermittelſteines Linſen⸗Glaſes, eine groͤſſere Deut-lichkeit 1755 kan; weil dergleichen Glaͤſerdie unnoͤthigen Strahlen abhalten, und dieguten naͤher zuſamm werfen.
16. Laͤſſet man das Bild dee Sonnemit gehoͤriger Vorſichtigkeit einfallen, ſozelgen ſich ihre Flecken benebſt ihrer Be-wegung ganz deutlich. Man kan alſo dieZeit abmeſſen, welche unterdeſſen verſtreicht,biß ein Sonnenflecken an ihrem Randeverſchluugen war: Folglich kan man auchdie Zeit erfahren, in welcher ſich die Son-ne um ihre eigene Achſe ſchwinget. Na
An