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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Funfzehende Unterredung. 593

einen Winkel, welcher dem Einfalls-Winkel Wam Glaſſe gleich iſt. Dero—wegen ſind beede Linien einander parallel;und wenn verſchiedene Strahlen beymEinfalle miteinander parallel ſind, ſo wer-den ſie auch parallel gebrochen,, und ſindes auch nach dem Brechen wieder, ſo, wieſie es von Anfange waren. Alleine, wennman die Linie verlaͤngerte, in welcher dasAuge O die Sache ſiehet, ſo wuͤrde die-ſelbige nicht nach V, ſondern nach à tref-fen; und wiewohl die Sache wuͤrcklich inVlieget, ſo wird ſie doch von dem Augeſeitswaͤrts, nach der Linie O 4, in 4, ge-ſehen. Derowegen macht das platte Glaseinige kleine Veraͤnderung im Sehen, ver-aͤndert aber doch den wahren Ort derSache nicht ſehe, darum, weil die ſaͤmmt-liche Strahlen, beym Ausfahren aus demGlaſe, eben diejenige Stellung unter ſichwider bekommen, die ſie vor dem Einfah-ren in daſſelbige hatten. N35. Wenn der perpendiculare StrahlA, und der mit ihm parallele P, auf dieFlaͤche des Glaſes P C faͤllet, welches aufder andern Seite erhaben iſt; So faͤhret,

DieGptick.

nach num. 22, der Strahl A aus der

Lufft in das Glas, und durch das Glaswieder in die Lufft, ohne ſich zu brechen.Dieſen Strahl A nennen die Opticidie Achſe, deswegen, weil er gleichſamV. Theil. Pp un-