DieOptik.
DasSehen.
GO Schauplatz der Naur.
den parallelen, als mit den gegen einanderfahrenden, Strahlen in dieſem Falle vor-ehet.d er. Sind die Glaſer auf einer Seleplatt, auf der andern hohl; oder auf einerSeite hohl, auf der andern erhaben, der-gleichen man Meniſci oder halbe Mondennennet, u. ſ. w; ſo darf man nur allemahl,bey jedwedem Falle der Strahlen auf eineFlaͤche, den bekannten Unterſcheid anbrin-gen, welcher zwiſchen dem ReflexionsundEinfalls⸗Winkel jederzeit erfolgen muß.
52. Dasjenige, was in unſern Augenborgehet, iſt nichts anders, als eine un-aufhoͤrliche Anwendung eben dieſes Geſe-zes, welches der Schoͤpfer ſelbſt eingefuͤh-ret hat, und das wir in unſern Werkenbloß nachzuahmen trachten.
Erinnern Sie ſich deſſen, was ehe-mals(*) von den dreyen Abtheilungen imAuge geſprochen wurde. Die erſte iſt mitwaͤſſerigten Feuchtigkeit erfuͤlet, welche di-cker iſt, als die Lufft; Mitten Im Augeliegt die cryſtallene Feuchtigkeit; Dieſeuͤbertrifft die vorlge an Dichte, glelcheteinem geſchliffenen Glaſe, und hat deyder-ſeits eine Rundung, welche vorne platter,hinten aber runder und laͤnglichter, ſich be-findet; Endlich den hintern und groͤſten
Theil
(0 In der achten Unterr. im IV. Theil.