Band 
Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Funfzehende Unterredung. 61s

Stanniol⸗Blat legen. Weil die Theile Diedieſer Metalle ſehr ſubtil ſind, ſo fuͤlen ſie Gptick,alle auf der untern Seite des abgeſchliffe-nen Glaſes etwa noch vorhandene Hoͤh-lungen auf das genaueſte; Wenn alſo dieStrahlen biß an die untere Flaͤche desGlaſes kommen, ſo vermoͤgen ſie ſich nichtnach Belieben in die Lufft zu zerſtreuen,ſondern der Weg iſt ihnen durch eine ganzebene Flaͤche verſperret. Deswegen muͤſ-ſen ſie unter eben dem Winkel wieder zu-ruͤcke ſpringen, unter welchem ſie hergekom-men waren. Dieſes Glas iſt alſo zu el-nem Spiegel worden. Wir wollen die-ſen Spiegel nehmen, und ihn an eben dieStelle legen, wo zuvor die Schilderey lag:Wir aber wollen uns neben ihm zur rech-ten, und zwar in elner eben ſolchen Schie-fe ſtellen als die Uhr auf der andern Sel-te ſich befindet; Denn ſonſt vermoͤchtendie von ihr auf den Spiegel fallende Stra-len nicht in unſer Aug zu kommen, weildas Abſpringen allemahl dem Einfallengleich iſt. Unter dieſen Strahlen nunprellen einige gleich an der Oberfaaͤche desSpiegels ab, und formiren alſo einBild, wiewohl nur ein ſchwaches: Hin-gegen die allermeiſten fahren in das Glashinein, brechen ſich beym Eingange e ge-gen den Perpendicul, und ſezen ihren Wegin der Refractions⸗Linie i biß an die unte-293 re