Funfzehende Unterredung. 625
ches man wiſſen will; Siehet man nun Diedey l in den Spiegel, ſo erblicket man Gptick.ohne alle Gefahr, ob die Minirer in derSappe arbeiten, oder was der Feind ſonſtvorhat. Um dieſer Urſache willen nennet
man dieſes Inſtrument den Wallgucker.Wollen Sie aus ihrer Studierſtube ſehen,
was zur Seite auf dem Marktplaze vor-gehet/ ſo richten Sie nur die Oefnung E, ge-
gen den Ort da der Lermen herkommt,
und halten das Auge nach l, daſelbſt wer-
den Sie alles ganz eigentlich wahr nehmen.
7, Stellet man einen Spiegel, unter Dasdem Winckel von 47. Graden, in einen beweglichedazu verfertigten Kaſten, der ein finſters finſtere GerGemach vorſtellet, ſo wirfft er die zur Sei⸗ mach.ten⸗Oefnung einfallende Strahlen, recht⸗ is 16.winckelicht in die Hoͤhe, weil zwey Win-ckel, jeder von 45. Graden, zuſammen,einen von neunzig machen. Die Strah-len fallen auf glatt ausgeſpannten Taffend,in eben der Ordnung, welche die Puncteder abgebildeten Sache unter ſich haben.Demnach iſt die Abbildung vollkommenrichtig, und kan man auf dieſe Weiſe oh-ne groſſe Muͤhe zeichnen lernen, wenn manſolche Stellungen abreiſſet, welche mit derNatur gaͤnzlich uͤbereinſtimmen. 076. Dieſe Maſchine erlangt eine 2ſere Vollkommenheit, wenn man die Oef-nung, wo die Strahlen einfallen, mit Noͤhren
V. Theil. Ne ver-