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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Funfzehende Unterredung. 633

—————-—̃—̃—che man betrachten will. Dieſes iſt das DieVergroͤſſerungs-Glas des Herrn Lieber⸗ Optik.kuͤhn, eines Preuſſiſchen(*) Gelehrten,welcher Belieben getragen, uns daſſelbigeſelbſt zu uͤberſchicken, und ſeine Zuſam-menſezung zu erklaren.

Die ganze Maſchine beſtehet aus ei⸗ Vergröſſ-nem breiten hoͤlzernen Fuß⸗Geſtelle, wor⸗rungs-an ein, wie ein S ee Fuß lemiangeſchraubet wird, damit man ihn wie- eineLes Wen und bequem bey ſich ſtecken ekan. An dem Arme iſt ein Zaͤngelgen be⸗Spifeſtiget, die Sache damit zu faſſen. DasGlas iſt zwiſchen zwey kleine meſſinge oder

Nr ſil-

(60) Der Hr. D. Lieberkuͤhn iſt eigentlich keinPreuſſe, ſondern ein Brandenburger, undzwar aus Berlin. Seine Verdienſte beſte-f nicht allein in der Optik, ſondern ebeno ſehr, oder noch mehr, in der Chymie, Arz-ney⸗Kunſt und andern Wiſſenſchafften. SeinVergroͤſſerungs⸗ Glas iſt mit allgemeinemBeyfall aufgenommen worden, und hat, wieder Herr Verfaſſer ganz recht ſaget, ſeinesgleichen in dieſem Stuͤcke nie gehabt. Die-ſes iſt die einige Stelle, wo ich nicht irre,darinne der Herr Verfaſſer erwaͤhnet, daßein Teutſcher etwas erfunden habe, ohner-achtet die Gelegenheiten in einem Werke,wie das ſeinige, gar nicht ſelten ſeyn konnen.Ich nehme die, jedermann bekannte, Erfin-dungen aus, als z. B. die Buchdruckerey, dieLufft⸗Pumpe, u. ſ. w. Denn dieſe beruhender maſſen zu jedermanns Wiſſenſchafft, daßman ſie nicht mehr verſchweigen kau. U.