Funfzehnde Unterredung. 837
L. Iſt elne runde meſſingene Platte,mit einem runden Loche M, worein dasSchieber⸗Geſtelle NT paſſet. Dieſes be-ſteht aus zwey unbeweglichen, und einembeweglichen, Reiffen. Zwiſchen ſolche ſtecktman die Schiebergen, dergleichen n. 4. ei-nes vorſtellet. Hierein werden die kleinenSachen, die man betrachten will, zwiſchenzwey durchſichtige Blaͤtter von RuſſiſchenFrauen⸗Glas verſchloſſen, und dieſe Blaͤt-ter ſelbſt, vermittelſt eines meſſingen Knoͤpf-gens mit einer Feder, an ihrer Stelle er-halten. Das Schiebergen, 4, laͤſſet ſichnach belieben zwiſchen den Reiffen hin undher ziehen, beveſtiget ſich aber von ſelbſten,ſobald man aufhoͤret es zu ruͤcken; dennder bewegliche Reiffen, worauf es liegt,wird durch eine ſtaͤhlerne Feder gegen denoberſten Reiffen gedruket/ und haͤlt alſo denSchieber feſt an ſeiner Stelle.
O. Iſt eine Scheibe, und an ver-ſchiedenen Orten durchbohret, in welcheOefnungen die Sache zwiſchen zwey Blaͤt-ter von Ruſſiſchen Frauen-Glas zur Be-trachtung geleget wird. In eine von die-ſen Oefnungen iſt ein rundes hohles Glaseingeſezet, damit man etwas von fluͤſſigenMaterien hineln gleſſen koͤnne, in welchenman vorhero Blaͤtter, Stroh, Heu, oderandere dergleichen Sachen, hat weichen laſ-ſen/ damit ſich kleine Thiere dabey einfinden.Eine andere von dieſen Oefnungen iſt 415
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Die
Optik.