Funfzehende Unterredung. 645
Spiegel, der in ſeinem Mittelpuncte eine DieOefnung von ſechs Linien har. Indem Gpiick.die Strahlen parallel auf die Hoͤlung desSpiegels fallen, ſo werden ſie ſchlef zuruͤ-cke geworfen, und neun Zoll weit von ſelbi-gem in einen Brenn⸗Punet zuſamm gewor-fen, daſelbſt durchſchneiden ſie ſich, fahrenauseinander, und treffen auf einen andernHohl⸗Splegel von 8. Linien im Diameter.Dieſer Spiegel hat ſeine Stelle mitten inder weiten Roͤhre, ohngefehr eilfthalb Zol-le von dem durchbohrten Hohl⸗ Spiegel,und achtzehn Linien weit von dem vorigenBrenn⸗Puncte, als welche Entfernungauch die Weite ſeines Brenn⸗Punctes iſt.Er iſt an eine gekroͤpfte eiſerne Stange be-feſtiget, die man, vermlttelſt einer Schrau-be unten an dem eiſernen Stabe bewegenkan. Der Zuſchauer drehet den Kopf aufdieſe oder jene Seite, und ziehet dadurchdie gekroͤpfte Stange mit ihrem kleinenSplegel, entweder gegen ſich, oder ruͤcktſie weiter von ſich, nachdem ſein Aug/ oderdie Entfernung der Sachen es erfordert.Es wirfft dieſer Splegel die Strahlen meiſtparallel zuruͤcke, und alſo fahren ſie geradedurch die Oefnung des groſſen Spiegels;wornach ſie bey dem Anfange der engenRoͤhre, ein platt erhabenes Glas, untereinem ganz kleinen Winkel antreffen, wel-ches ſie ſammelt, und ohngeſehr in der Mit-Ss 3 te