28 Schau⸗Platz der Natur.
Die wohs ten. Angeſtellete Verſuche gaben ihr von
N einer Zeit zur andern ein groͤſſeres Licht.
ſchen.
Man merkte gar bald, daß fluͤſſige Mate-rien, wenn ſie zwiſchen ſeſte Coͤrper draͤn-gen, eine gewiſſe Bewegung verurſachten,und eine Gewalt anwendeken, welche dieVereinigung derſelbigen, nach der Be-ſchaffenheit ihrer Wuͤrkungs⸗Krafft, undihrer groͤſſern oder geringern Menge, we-
niger oder mehr hinderte, oder gar aufhuͤ-
be: Man beobachtete, daß im Gegentheiledas zuſammhaͤngen feſter Coͤrper von demverflieſſen der fluͤſſigen Materien herruͤhre,die Natur moͤge uͤbrigens ſolche Mitteldazu anwenden als ihr beliebet, und wel-che ſie wie es ſcheinet, ſorgfaͤltig vor unsverbltget. Das Waſſer iſt an ſich ſelbſtnicht fluͤſſig, es erlanget dieſe Eigenſchafftnur durch ſeine Vermiſchung mit der Lufft,und mit der wahren Quelle aller Fluͤſſig-keit, naͤhmlich des Feuers: Gehet dieſeswleder von ihm weg, ſo nimmet es ſeinenatuͤrliche Feſtigkeit wieder an. Eben,alſo iſt es mit dem Blute, dem Oele, denSalzen und vielen Coͤrpern mehr, beſchaf-fen, welche deſto dichter werden, je mehrſie von der Waͤrme verliehren; und anwelchen das Feuer ungemein verſchiedeneWuͤrkungen erzeiget, eben ſo wie eineHand mit einer Keule ganz andere Schlaͤ-ge fuͤhret als mit einem Spitz⸗Hammer 0ö un