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Siebender Theil. Welcher einige der vortreflichsten Künste, die Handlung, das Reisen, und die Einrichtung eines Landes betrachtet.
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Pflaſternder Straſ-ſen.

44 Schau⸗Platz der Natur.

Die Wohtes auf eine ſchlechtere ſeyn. Waͤre esnung des noch zu viel, wenn alle Land⸗Straſſen

auch nur auf die heutige Manier gepfla-ſtert ſeyn ſolten, ſo koͤnnen doch wenlgſtensdie gefaͤhrlichen Orte ausgefuͤllet, eingeeb-net, und von einer Zeit zur andern mit fri-ſchem Kieſe und Steinen uͤberſchuͤttet wer-den. Dieſes waͤre vor arme Leute die ſichnicht zu naͤhren wiſſen, eine unerſchoͤpflicheQuelle von Verdienſt. Sobald die Land-Straſſen ſaͤmmtlich wohl unterhalten ſind,und jedermann etwas zu verdienen hat,muß die Handlung nothwendiger Weiſebluͤhender, und unſer ganzer Wohn⸗Platzgluͤcklicher werden. Die Schoͤnheit desPflaſters, der Spatzler⸗Gaͤnge und deroͤffentlichen Gebaͤude, in der Stadt wowir wohnen, iſt nur eine Gluͤckſeeligkeitvom zweyten Range. Unſer vornehmſtesGlück beruhet hauptſaͤchlich auf der unab-laͤſigen Arbeit des ganzen Volkes, wel-ches das gemeinſchafftliche Vaterlandbewohnet, und auf dem beſtaͤndigen gutenZuſtande der Land⸗Straſſen, welche die-ſes zuwege bringen, daß ein Einwohnerdem andern zu Huͤlfe kommen kan.

Sie kennen, mein Herr Chevalier, dieGeſtalt und den Gebrauch der Schaufeldamit man die Erde umgraͤbet, der Spitz-Haue, damit man die Kieſel⸗Stelne los-machet/ der Saͤmmer/ damit man zer-

chlaͤ-