DasHaus-Geraͤthe.
66 Schau⸗Platz der Natur.
ſeinen Umlauf zwar immer fortſetzet,aber die Welle nicht beruͤhret, und da-gegen haͤnget man den Riegel in dasGetriebe a, welches hierauf die Wellemit ſich umtreibet, und zwar umgekehrt,oder gegen eine andere Seite als zuvor.Demnach wird die Bley-Tafel vonneuem durch die Walzen durchgezwun-gen, ſie nimmet den Weg allmaͤhlig zu-ruͤcke auf welchem ſie hergekommenwar, und verliehret zugleich ihre Dickeimmer mehr und mehr.
Je duͤnner die Bley⸗Tafel wird, deſto
genauer ruͤcket man die metallene Walzen
zuſamm, und dieſe Erfindung verdienet ih-rer treflichen Wuͤrkung wegen, ohne Zwei-
fel groſſes kob. Doch muß man geſtehen,
der Riegel den man wechſelweiſe bey denGetrieben anbringet, ſey ebenfalls unver-gleichlich wohl ausgedacht. Die Arbeitwird dadurch ungemein beſchleuniget, weildie Tafel hin und her gezogen wird, ohnedaß man die Pferde in ihrem gewoͤhnlichenGange ſtoͤhren duͤrffte. d1. Durchſchnitt des langen Geruͤſtes,worauf die Bley⸗Tafel lleget. b11. Die Richte. Beſtehet aus verſchle-denen Stuͤcken, und dienet die obereWalze hoͤher oder niedriger zu richten,ſo wie es die allmaͤhlige Verduͤnnungdes Bleyes erfordert, 812. Groſ-