Dritte Unterredung. 2
gleichet denjenigen, worinn man die Aep-fel zerknirſchet, ehe man ſie auf die Obſt-elter bringet, und den Aepfelmoſt her-dus preſſet. Ein Junge muß Achtungaben geben, und die Oliven mit einerSchauſel vor dem Muͤhlſtein häuffen.Oind ſie zum Brey gearbeitet, ſo nim-met der Oelmuͤller einen Binſenſack, haͤledeſſen untere Oefnung mit der Hoͤhlungeiner rechten Hand zu, und fuͤllet denliben⸗ Brey mit der lincken Hand hin-ein, wornach er den Sack mitten aufden Stein leget. Auf dleſen Sack kom-met noch einer zu liegen und ſo welter,lechs biß ſieben, immer einer auf den an-ern, hernach ſetzet man die Scheibe unden Block darauf, vier Kerl greiffen andie Zugſtange die man in den Spindel-fuß ſtecket, und drucken die Diele ſo weitherab, biß alles ausgepreſſet worden,dieſes iſt das Jungfer, ole. Nas gemelne Gel iſt, wenn man dieOelſäcke mlt heiſſem Waſſer begieſſet,und ſodann auspreſſet. Was hievonin das Geſaͤſſe ablauffet, wied in eineHufe zuſamm geſchüittet, worinn ſich nacherlauf ettlicher Stunden das Oel vomaſſer abſondert, und oben aufſchwim-et, da man es dann mit einem blecher-gen Loͤffel abſchoͤpfet. Wird es von derKaͤlte verhindert in die Hoͤhe zu feigen„f d
DieRuͤnſtewelcheunter-richten.
Juggſer-EI.Gemei-nes Oel.