86
DieNuͤnſtewelcheunter-richten
Schau⸗Platz der Natur.
ſe Tafel hat eine Falze, worinn man ei-ne platte Leiſte verſchleben, und naͤheran das ſcharfe Eiſen, oder weiter weg-kucken kan. Die Leiſte iſt mit vielenLoͤchern durchbohret, auch mit einer
Schraube und eiſernen Spindel ver-
ſehen. Die Schraube dienet, die Leiſtebenebſt der Spindel in beliebiger Ent-fernung von dem Eiſen feſt zu halten.Der Dacht wird um die Spindel gele-get, zuſamm gedrehet, und am Eiſen ab-geſchnitten. Iſt die Spindel voll; ſoziehet man die Dachte ab, und ruͤſtetſie zum Guſſe.
2, Tafel, worauf man durch Huͤlfe elnes
Haͤckgens die oberſte Spitze des Licht-Dachtes in eine kleine elſerne Roͤhre zie-het, damit kein Wachs daran komme.Dieſe Vorſichtigkeit iſt nur bey denTafel⸗Kerzen noͤthig, weil der Dachtmit dem untern Ende an den Cranz ge-haͤnget, und alſo begoſſen wird, dahin-gegen der Dacht vor gemeine Lichtermit dem obern Ende angehaͤnget wird,und man folglich anfangen kan ihn zubegieſſen wo man will.
3. Das Haͤckgen und die Roͤhre. i4. Rund⸗Eiſen vor die Wachs ⸗Stoͤcke.5. Tafel mit dem Becken, worinn das
Wachs vor die Wachs ⸗Stoͤcke ge-ſchmolzen wird. 56. Das