106 Schau⸗Platz der Natur.
Fortſet ham ein vollkommener Beweiß von der5 der Wahthelt der Offenbahrung ſey. Ausuͤnſte. eden dieſem Urſprunge muß man dieSaulen und die erbaueten Altäre her-
leiten, welche die zur Verſammlung be-ſtimmeten Orte anzeigten. Daher kam
die Einſetzung ordentlicher Feyertaͤge,
welche man gleich anfänglich ale Monathe
und alle Jahre degieng nicht nur um denUrheber alles Guten zu loben ſondern
auch die Geſellſchafft von ihrer Schuldig
Oicht keit/ und der Einrichtung ihrer Arbeit zu un-Kunſt. errichten. Daher kam dle Poetiſcheprache, welche aus abgemeſſenen Wor-
ten beſtehet, damit man ſie bey Feſttagen
Gilde abſingen/ und zu Hauſe wiederhohlenSchiff konte. Daher kamen die Hild⸗Schriff-ten. ten welche man oͤffentlich aufeichtete/um groſſen Gemeinen auf einmahl eine
Büch allgemeine Nachricht zu geben. Daherucher. kamen dle Huͤcher und Aufſchrifften,Gilder. die gemachten und geſchnitzten oder aus-8 gegrabenen Bilder. Daher kamen dieMüntzen. Grabſteine die Muͤntzen/ die Urkun-den, und Archive: Milf einem Worte,
alle Gedenckmahle vergangener Sachen,
und auf das kuͤnfftige getroffener Ver-ordnungen. Demnach iſt aus der Er-fahrung klar, daß die hauptſächlichſte
Abdſicht der Kͤnſte keine andere ſey, als
die menſchliche eſelſchafft zu unterrick ie