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Siebender Theil. Welcher einige der vortreflichsten Künste, die Handlung, das Reisen, und die Einrichtung eines Landes betrachtet.
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Vierte Unterredung. 145Heutlges Tages ingen wir nichts mehr, Fortſe-weil kein Mensch 8 etwas anderes hoͤ⸗ nren wil, als das Zwltſchern eines Cana⸗ Kuͤnſte.dien⸗Vogels, oder das Schluchzen einerNachtigall. Findet man wohl unter tau-end menſchlichen Kehlen hundert, ja nurzwoͤlfe, welche eben alſo ſchluchzen koͤnn-ien wie die Nachtigall 2 Geſetzt aber, eswaͤre moͤglich, es eben ſo gut zu machen, ſo

re es mehr etwas unnatuͤrlches als et-was vollkommenes. Ein Frauenzimmerſolte bey ihrem Singen die Seufzer unddle geſchwinden Trillerſchlaͤge dieſes Vo-gels eben ſo wenlg anbringen, als es ihrk läſſet, bey ihrem Tanzen, und uͤbrigenewegungen, die Augen zu verdrehen,Wer mit dem Leibe zu wackeln wie eineBachſtelze. 5.Wir gemeine Leute fragen wenig nachaner ſo ſehr ausgekünſtelten Annehmlich-elt. Wir uͤberlaſſen ſie den Vornehmenderzlich gerne, als bey welchen ſie wie espenet pre hauptſächlchſte Zuſtucht hat,„terdeſſen hoͤret man kaͤglich nicht weni-de darüber klagen, welche ihrer UmſtaͤndeAiden gend thiget ſind, das gezwungeneWeſen ale Augenblicke mit anzuhoͤren,und zu ehen, ja was das aͤrgeſte, vor ſchoͤnund entzuͤckend zu befinden! Wie man-8 em Cavaliere thut nicht das Herz wehe,aß man ſich ihm zu Gefallen ſchminket?K 2 Eifer