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Siebender Theil. Welcher einige der vortreflichsten Künste, die Handlung, das Reisen, und die Einrichtung eines Landes betrachtet.
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178 Schau⸗Platz der Natur.

———————Sortſe⸗ demſenigen machet, worinn ſich dieſer oderBung der jener groſſe Meiſter inſonderheſt herfuͤr zuKünſte. ſpun wuſte; Ja, wie ich glaube, woferne

man die wuͤrklſchen Fehler anzugeben weis,welche ſich in dem beſten Stucke noch fin

den.

Aber wie mancherley fremde Dinge,und welche mit der Mahlerey nicht die ge-ringſte Verwandſchafft haben, dat mannicht unter die Kenntniß der Gemaͤhldegemiſchet? Einem Troͤdler, der mit Ge-mäßlden ſein Verkehr treiben will, ver-denke ich es nicht, wenn er ausforſchet)durch wie vielerley Haͤnde ein Stuͤck be-reits gegangen ſey, ſeitdeme es von demGeſtelle des Vinel oder Annibal Carrae-cio kam; Ich meines Ortes werde we-der den Vaſari, noch den Felibien, odereine andere Lebens⸗Beſchreibung beruͤhm-ter Madler deswegen aufſchlagen, dameich wiſſen moͤchte, wie die Muͤtze ausſahe/die Paul Veroneſe trug, noch wie demuͤ-thig Pouſſin mit einem Oel⸗Laͤmpgen inder Hand, dle Leute die ihn beſuchten, ja dleCardinale ſeſbſt, beym Weggehen beglel-tete. Ale dieſe Erzaͤhlungen, wiewohl iemit dem Mahlen keinen Zuſammenhanghaben, koͤnnten nichts deſtoweniger nuͤtlichzu wiſſen ſeyn, woferne ſie einem angehenden Mahler eine Neigung zu erbarer Auſ-

fuͤhrung beybraͤchten, oder ihm einiges L 1