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Siebender Theil. Welcher einige der vortreflichsten Künste, die Handlung, das Reisen, und die Einrichtung eines Landes betrachtet.
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Vierte Unterredung. 181

ee eee, eee, eee eGeſchicklichkeit, als genauer Sorgfalt zum Fortſe-Vortheile der Natur⸗Geſchichte arbel⸗ zung dertete, findet man wohl hundert Blumen⸗ Vuͤnſte-Mahler, welche die Natur verandern, weilſie ſeibige auf Sigeſiſche Manier borſtel-len; oder welche ſonſt nichts wiſſen, alseinen Blumen⸗Sirauß in eln Porcellan-Gefaͤſſe zu ſtellen, oder Craͤnze aufzuhaͤn-gen, ohne nur ejnmahl die Wahrſchein-lachkele dabey zu beobachten. Sie ſetzenErdbeere und Traubeg, Tulpen und Ama-ranthen zuſamm, ohnerachtet ſie die Na-tur niemabls zuſamm bringet. Findetman zwey Pinſel die uns hier und dort einewürkliche Begebenhelt abgeſchlldert ha-ben, ſo findet man taufend dagegen, welcheallezeit in dem Unrath der Fabeln und derAbgoͤnterey genetzet worden. Doch wirM 4 ha-

Raupen mit eigener Hand in Kupfer geſto-chen, und um ſelbiger eine deſto groͤſſere Vollkommenheit zu geben, eine Reiſe nach Su-dinam gethan, um die daſelbſt befindlicheZweyfalter abzuzeichnen. Unter die Kuͤnſt-ler welche ſich um die Natur⸗Geſchichte verienet gemacht, gehoͤret inſonderheit Herroßel in Nuͤrnberg, welcher allein zuwe-den gebracht hat, was noch bey keiner Na-don geſchehen, ja nach Reaunurs Urtheile10 unmoͤglich zu leiſten erachtet worden,abmlich die höͤchſte Richtigkeit der Zeich-Aus ein der Natur vollkommen ähnlichesPreiß. An mit Farben, und wohlfeiler