Vierte Unterredung. 195
e eee, enethellen, als durch das richtige Verhältnißzwiſchen Schatten und Licht. Um dieſemMangel adzuhelffen, haben einige, wie ſieagen, eine Manler erfunden, das Kupferzum oͤfftern abzudrucken, und jedesmahleine andere Farbe in den Abdruck zu brin-en, ſo, daß er zuletzt einem Gemaͤhldeihnlich ſeyn wuͤrde. Woferne dieſe Er-ndung ihren Fortgang hat, ſo koͤnntenr in einem Tage mehr Gemaͤhlde be-kommen, als der geſchickteſte Pinſel inner-3 einiger Jahre zu liefern im Standeaͤre. ö
So groß meine Hochachtung gegen
die Arbeit der Dichter,, Thonkuͤnſtler,zahler und Kupferſtecher iſt, ſo gernemoͤchte ich ihnen den Nahmen verfuͤhri-cher Kuͤnſte beylegen. Man kan nichtmehr davon ablaſſen; und woferne manu der Neigung gegen ſie, und in der Zeitle man darauf wendet, keine Maaſe zuhalten wels, ſo benehmen ſie durch ibrenö lanz und Anmuth, allen übrigen Wiſ-keſchafften zwar nicht ihre Vortrefflich-00 aber doch den Wehrt, nach welchem0 ſie billig ſchaͤtzen ſolte. Nunmehroollen wir einige andere ſchoͤne Erfindun-on detrachten, welche den Fortgang derd 8 1 Nee 1 i 05uſchlichen Geſchlechte auf allerleyerdenkliche Weiſe Unterricht verſchafferN 3 haben,
Fortſe-tzung derBuͤnſte.