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Siebender Theil. Welcher einige der vortreflichsten Künste, die Handlung, das Reisen, und die Einrichtung eines Landes betrachtet.
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ZIweyteJortſe-

tzung der

Ruͤnſte.

206 Schau⸗Platz der Natur.

Nach und nach ſetzet ſie ſich dichter zu-ſamm, und trocknet endlich vollkommen.Nunmehro kan man ſie weder Leinwand,noch Leinwand⸗Faſern mehr nennen,Sie iſt durch das trocknen zu einem glat-ten, dichten und uͤberall gleich dicken Bla-te worden. Nunmehro iſt es Papier.

Hierauf wird die Rahme mit demPapiere auf einen Filzbogen umgeſtuͤr-zet, damit das Papler herabfallen muß/welches man ſogleich mit einem andern4 855 zudecket. Unterdeſſen wird einriſcher Bogen aus der Kufe geſchoͤpfet,ebenfalls auf den Filz geleget und bedecket.Dergeſtalt faͤhret man fort, biß der Stoßhoch genug iſt, worauf er unter die Preſſekommet, welche das Papier von ſeinemnoch bey ſich habenden Waſſer befreyet.

Hat es eine Zeitlang in der Preſſe ge-ſtanden, ſo nimmet man es heraus, undbreitet es auf einer groſſen viereckichtenTafel aus, damit es an der Lufft rechtaustrocknet. Dann muß es zum zwey-tenmahle in die Preſſe, und wird folglichuͤber die Schnuͤre gehangen.

Der Papier⸗Leim, wird aus Ab-ſchnitzeln von Leder, inſonderheit aber ausPergament⸗Spaͤnen bereitet, wozu manetwas Alaun wirfft, und alles zuſammſechzehen Stunden lang kochen laͤſſet, ſo-dann aber durchſeihet. Das alſo 155 a