Sechſte Unterredung. 235ihrer neuen Erfindung. Es war auch Alte,nach Guttenderge Trennung nicht mehr S558moglich die Sache geheim zu halten. SDoch da man im Jahre 1462, zu Paris Spbachnoch nichts davon wuſte, ſo ſchnikte Fauſtas letzte Blat von ſeiner Blbel weg, unddruckte ein anderes, worauf die vorhin an-geführte, mit Num. IV. bezeichnete NoteKHebet, in welcher er kein Wort von ſeinerneuen Etfindung die Exemplarien zu ver-vleſfältigen gedenket. Wegen der unge-meinen MNettigkeit dieſer vermeyntenHandſchrifften, loͤſete er zu Parls ſo vieleseld daraus als er nur wollte. Da eraber merkte, daß man über die erſtauall-e Aehnlichkeit aller Abſchrifften, aller-ley Gedanken ſchoͤpfte, und von der neuenrfindung Wind bekam, ſchlug er ge-wind mit dem Preiſe herab, und mach-te ſich wieder nach Maynz, um alle Ver-
drleßlichkelt wegen der Udertheuerung zuvermeiden.
Schrifft und Sprache vom XV.und XIV. Jahrhundert.
f J. Dieſe Aufſchrifft, davon der Buch-abe in den Urkunden des dreyehenden
ba oierzehenden Jahrhundertes ſehrdeute vorkommet, iſt aus dem Cloſterdid ehrw. PP. Frane ſcaner zu Rheims
und uns don Herrn Batteux, ehemahligenPro-