Stüͤck-gieſſen.
Dritte nenech Werkzeuge ungemein wohl verſtehe3 gemachet, welche dem Volke Vergnuͤgen
bringen wuͤrde. Denn dleſes hat insge-
326 Schau⸗Platz der Natur.n ha-ben zuweilen den Entwurff einer Muſick
mein wenig Antheil an den Ergoͤtzlichkellendieſer Kunſt, weil es entweder nichts da“von hoͤret, oder nichts davon verſtehe.Der Wunſch beſagter Liebhaber nelleauf die Vereinigung eines groſſencken⸗Spteles mit einem Trompeten-giſter, welche beede zugleich, und mit ebendemſelben Claviere ſolten geſplelet werden.Denn es faͤllet dem gemelnen Mannichts angenehmer als das LaͤrmenInſtrumente die man ſchlaͤget; es ſchſcketſich nichts beſſer groſſe Plaͤtze auszufüllen!als das Schallen der Schnarrwerke unTrompeten; und endlich waͤre nichts be-quemee den bald verfijegenden Klang de890 An d zu 1 beneine Orgelſtimme, die ſi elledatt lh ch nach BDas Gieſſen der Stuͤcke und Moͤtſet
iſt von dem Gieſſen einer Glocke wenlg un-terſchleden. Vor Zeiten gab man deStucke ſeine Hoͤhlung durch einen Kerl.Dieſen umgab man mit dem Modelle vonLelmen, welches man erſtlich trocknen lieſſe-und hernach herausnahme, um demtade Platz zu machen. Die aͤuſſere Ge-ſtalt wurde von der Hoͤhlung der Uh