Siebende Unterredung. 329
Aieſn o bald ſich dle geiſebte Glocke mit Dritte
Varrwer miſchet, kennet er ſie den Augen-
unter den uͤbrigen, und tanzet mit 10 Münte.
ner Beſtaͤndigkeit, davon man die Urſa-e gerne wiſſen mochte. Wir wollen zueeſt die Macht der Glocken uber den Don-er unterſuchen, und uns hernach um denGrund dleſer Begebenhelt bemühen, wel-0 in der That eiwas ſonderbares an ſich
Mir wollen weder Zeit noch Worte machtberliehren, um zu zeigen/ ob die Bewegung eveſche der Glockenklang in die Lufft brin⸗ bes Gehet, geſchickt ſey das Wetter zu zerthellen, lter.
0 er wie andere ſagen, zu verurſachen, daße Wetter⸗Wolke platzen, und das Feuerdioches noch in der Lufft ſchwebete“ auf
le Kirche herab fallen muͤſſe. Die Er-ahrung kan in dieſem Stucke einer Sei-le eden ſo vortheſlhafftig ſeon, als der an-
ern, und uns bewegen eine andere Mey-rang zu ergreiffen. Seit dreyſſig Jab-8 habe ich fünf Gewitter erlebe, da derStrahl in fünf Kiechthuͤrme ſchlug/ ohn-trachtet ale Glocken in voller Bewegungwaren. Glaubwuͤrdige Perſonen habenmir wohl zwanzig ganz ahnliche Fälle er-zaͤhlet. Haͤlt man die Kirchen, welche beyaufziehendem Gewitter ihre Glocken zu
ehen pflegen, gegen diejenigen, welche der-Keſchen nicht vornehmen, ſo iſt der 2