Achte Unterredung. 383
3wird einen groſſen Buͤgel eingeſetzet ha-en, welcher an einem der Stabe, welchesion durch des Pferdes Beine herausdesſch; befeſtiget iſt, und uͤbrigens durchset Schwanz gehet. Dieſen Buͤgel laͤſ-e man benebſt den Staͤben an ſeinem0 rte. Eden alſo verfaͤhret man auch mitnem andern Buͤgel, welcher von dem
aule des Pferdes durch ſeinen Kopf;und ganzen Hals, biß in denſenigen foͤr dernuß gehet, worauf das Vordertheil desBildes ruhet. Denn er iſt zu Unterſtuͤ-ung derſelbigen Lat noͤthig. Unterdeſſenkaͤget der einzige Foͤrder⸗Fuß dieſe ganzefal nicht alleine; die Hinder⸗Fuͤſſe helf-en ebenfalls dazu. Denn die Slaͤbe, wo-lt ſie in das Geſtelle verzapfet ſind. ma-en mit dem Stabe des Foͤrder⸗Fuſſesdur ein Ganzes aus. Demnach könder Kopf des Pferdes nicht ſinken, ohneaß die Staͤbe der Hinder⸗Fuͤſſe, benebſt
er ganzen Laſt des Ereutzes vom Pferde,agegen in die Hoͤhe ruͤckten. Allein dasWies wird eben um dieſes Gegen⸗Ge-ichtes willen ſehr dichte ausgegoſſen, zu-beabl auf der Seite, welche dem aufgeha-enen Foͤrder ⸗Fuſſe gegen uber ſtehet.f emnach haͤlt ſich alles feſt, und die Ei-5 welche das ihrige dabey thun, bleibenn ihrem Orte. Die uͤbrigen, und 5nahe
Dasche Gieſſen
metalle-ner Bil-der.