Swoͤlffte Unterredung. 4
ren, und wenn er ſich des Tages uber ab, Die 8gemattet hat, um jedermann beyzuſtehen, Staats-
ſo ſiehet es der Kriegsmann und der Ge-lehrte mit Vergnuͤgen, wenn er in ihrerGeſelſchafft ausruhen will. Iſt wohleine Stadt, da die Lehren und der erwor-dene Nuhm der Aerzte, junge Leute nichtzu Wiſſenſchafften ermunterte? Jeder-mann weis, dab unſere Aerzte die griechi-che Sprache, nebſt dem reinen Lateineund der Experünental⸗ Phyſick in denchwang gebracht haben. Man darffdie Augen guf die gelehrten Tage⸗Buͤ-ger von Italien, Holland, Schweltz,Teutſchland, Frankreich und Engellandwerffen, ſo findet man, daß die ſchoͤneſtendhandlungen, und inſonderhelt dle nuͤtz-lichſten Entdeckungen in der Natur⸗Lehre100 elnem Arzte oder Wund ⸗Arzte her-uhren. 8. 5Dieſe beede Wiſſenſchafften halte ichor eine; denn ſie ſind es wuͤrklich. Sieaben ſich nur deswegen beſondere Ver-richtungen erwaͤhlet, damit ſie uns deſtobeſſer bedienen moͤchten, denn ubrigens er-fordert es ihr eigener Nutzen ſowohl alshe Ruhm, daß ſie ungetrennet bleiben. N„ Die Gewalt welche der Adpocat undder Arzt uͤber uns ausuͤben, beruhet ledi-glich auf unſerm Wlllkuͤhr. Aber nun-mehro kommen wir auf Staͤnde, welche312 uns
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