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Siebender Theil. Welcher einige der vortreflichsten Künste, die Handlung, das Reisen, und die Einrichtung eines Landes betrachtet.
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58 Schau⸗Platz der Natur.—

auf einen unbeweglichen Grund ſetzen wlll-

Staats⸗ Sie gaben uns ein unverbeſſerliches Mu-Aa ſter/ wahrer hre theilhafftſg zu werden.alf“ Dieſe edle Nelgung dat ihr gewiſſes

Maas, ihre Ordnung, ſowohl als ede Tu-gend. Sie bleibet vollkommen, ſo langeſie jeden dey dem erhalt was ihm gebuͤhrel-Gehet ſie weiter, ſo ſchlaͤget ſie aus der Art.Sie wird zu einer Wuth, zu einer unver-nüͤnffligen Tobſucht, zur lingluͤcksſtiffternunter dem menſchlichen Geſchlechte. DieGnade des Landes⸗Herren und das Lobder Unterthanen, will nur unerſchrockeneGemuͤther bilden, aber keine Scharfrich-ter, keine Blutegel und Tyrannen derwehrloſen Mitbürger. Unſer Adel(inFrankreich) befleiſſiget ſich inſonderheltdas Vaterland zu lieben, ohne die Auslän-der zu haſſen. Er uͤberlaͤſſet die blindenVorurtheile gegen ruhmwürdige Natlo-nen dem unverſtändigen Pöbel. Ein algemeines Iirtheil das man von einem Bol-ke fallen will, iſt beynahe allemahl ohneVernunfft. Am allergroͤbeſten irret ma

in dieſem Stuͤcke, wenn man den Begrt

eines Feindes mit dem Begriffe einesNachbars vermiſchet. Dieſe Unbillig-keit verabſcheuet unſer Adel, ja ich darfwohl ſagen, alle wohlerzogene Perſonenbey uns. Es mag ſeyn, daß unſere Valglzuvortheſihafftige Begriffe von ſich 155