512 Schau⸗Platz der Natur.
Die gegen das menſchliche Geſchlecht. AllesStaats- bißhero angeſuͤhrete, uͤberzeuget uns, nurWiſſen⸗ dieſe Liebe alleine ſey die Schule groſſer
chafft,
HoͤchſteGewalt.
Leute, nicht nur weil ſie alles niedertraͤch-tige und ungerechte Weſen verbannet, ſon-dern auch weil ſie die Quelle ruͤhmlicherUnternehmungen und weiſer Anſchlaͤgeiſt. Die Religion giebt uns ſtärkere Be-weg ⸗Gruͤnde, und leiſtet uns kraͤfftigereHuͤlfe: Mit Ausnahme derſelbigen, laͤl-
ſet ſich die ganze Staats⸗Lehre, gleich det
Sitten⸗Lehre in dieſen einigen Satz vel-faſſen:Liebe die Menſchen, und thue ihnenwas du ſelbſt wuͤnſcheſt.
Dieſer fruchtdare Grund⸗Satz, wirdſich deſto deutlicher zu Tage legen, je nahewir dem Beweg⸗Grunde kommen, welchedie Menſchen unter die Regierung eineeinzigen Perſon gebracht hat. Wir wol,len die Stuffen der öffentlichen Aemterund alle nachgeſetzte Regierungs⸗ Stellenmit einemmahle über hüpfen, und den Men-ſchen auf dem allererhabenſten Platze beetrachten: Wir wollen ihn auf den Thron
ſetzen. i
Die Kunſt zu regieren wird am auck awenigſten gelehret. Zu unſerm G sttreibet uns weder unſer Beruf noch 155 ieine Nothwendigkeit dazu/ daß wir ſie 15
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