136 Schau⸗Platz der Natur.Frankreſch kan noch mehr thun. Es
Staats, kan zum Beyſpiele den ganzen eintraͤgll-ncht. chen Handel auf elnem gewiſſen Meekeals etwa auf der Baltiſchen See, an ſi
alleine ziehen, und dlejenigen davon ver-draͤngen, welchen die Natun ein näherRecht dazu gegeben hat. Es bit hiennichts welter noͤthig, als ein wenig Ge-ſchicklichkelt und Gewalt. Erſtlich ſetzetman gan; Norden in Furcht/ wegen desallzugroſſen Anwachſes von Rußland.Man zeiget, wie ſehr Künſte, Schiffacthund Kriegs⸗Weſen in dieſem Reiche zuſteigen beginnen; Man redet von der Eto-berung Lieflandes, von ſeiner Ausbreitungbiß in Perſien, von der Unterwerffung ſovieler maͤchtigen Voͤlker in Aſien, welcheein Land von 400. Meilen in die Laͤnge unbalb ſo plel in die Brelte bewohnen. Sindalle dieſe Stucke zuſamm genommen nichtVorboten einer Monarchie, welche alle üb-rige Reiche ſich unterwuͤrffig machen, ode?doch wenigſtens dle Nordiſchen naͤchſtensbezwingen wird? Nothwendiger Weſſemuß ſich eine andere Macht in dieſes Spielmiſchen, und oas Gleichgewichte zwiſchenden Nachbarn des Baltſſchen Meeres he-haupten. Dieſen wichtigen Dienſt wirdFrankreich allen, denen daran gelegen iſt-anbieten. Um ſelne Bereltwilllgkeit inder That zu zeigen, und die Ruhe in 8