Anhang. 5557: ĩð25
deitten oder vierten Thelle der Laͤnge vom
kuͤcke, ſo gebrauchet man den Abſchnitt
zu kleinen Spiegeln. Iſt der Abſchnitt nurlein, ſo kommet er unter den Ausſchuß.
Iſt das Glas erkaltet/ und von den Auf-ſehern vor kuͤchlig erkannt, ſo wird es vonder Forme in den Kuͤhl⸗Ofen geſchoben,welches mit einem elſernen Rechen geſchie-
et, von eben der Breite als das Stuͤck,und mit einem 12. Schuh langen Stieleverſehen. 5 5„ An der andern oder aͤuſſern Seite desKühl⸗Ofens ſtehen Geſellen mit eiſernenHacken, welche das Stuck gegen ſich zie-en, und im Kuͤhl⸗Ofen zu rechte ruͤcken,welcher ſechs dergleichen Stuͤcke faſſet. Iſter voll, ſo verſtopfet man alle Oefnungenund Loͤcher, mit gebrannten Vorſetzeln, undberſchmleret die Fugen wohl: damit dasGlas die allzugroſſe Gebrechlichkeit verlieh-re. In dieſem Zuſtande blelbet es 14. Ta-ge, wornach man es vorſichtig heraus nim-met, elnpacket, und zu Waſſer nach Pariszum Schleifen ſchicket.
Ein Ofen voll, oder ſo vlel Materle alsauf einmahl geſchmolzen wird) iſt vor acht-zehen Güſſe hinlänglich, welche in 18.
kunden geſchehen. Jeder Guß in einerStunde. Die Arbelter werden alle ſechs8 kunden abgeloͤſet, und der Zug nebſt derdem⸗Tafel vor einen andern Kuͤhl⸗Ofengeruͤcket. Der