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Achter Theil. 39. ͤgeweſen, das iſt, bey den Verehrern vondem Heere des Himmels, dergleichen dieAtabier, die Canagiter und Chaldaͤer beyguter Zeit geweſen. Dieſer morgenlaͤndi-ſche Aberglauben, der die Sterne zu Gott-heiten erhub, erhielle ſeinen Nahmen vondem Gebrauche, die Sonne als einen Koͤ-nig anzuſehen, der ſeine Koͤnigin und ſeineHofſtatt habe. Mit der Zeit wurde jedemPlaneten ſein eigener Tag in der Wocheangewieſen, und alles was im menſchlichenLeben vorgieng, dem Geſtiene als einer
maͤchtigen und ewigen Urſache zugeſchrie-
ben. Dieſer Jerthum war der allerge-
meineſte, und hatte ſich am allerrdeite-ſten ausgebreitet. Die jetzo angeln
ihrtenSchrifftſtellen bemerken hlebey die Spuh-ren der Weisheit, welche die Verordnun-gen des juͤdiſchen Geſetzgebers auf eine ſol-che Weiſe einrichtete, daß die Ebraͤer vondem wahren Urſprunge aller Dinge unter-
richtet, und von dieſer Gottloſigkeit abge-
halten wurden. Aber den uralten Ge-brauch, die Tage, bey ſieben abzuzaͤhlen,ſchaffte Moſes durchaus nicht ab. Es fin-den ſich von ſelbigem ſchon in der Geſchlchte
Jacobs und Noah einige Merkmahle. Genel. 29,
Allein gleichwie die Hebraͤer in dleſemStuͤcke nichts vor ſedem andern Volkevoraus hatten, ſy unterſchlede er ſie von al-len Goͤtzendienern auf eine andere und un-
C 4 gemein