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Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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45 Schau⸗Platz der Natur.

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mit der Erfahrung uͤberein, und ſie lehrenuns beederſeits, die Gewaͤchſe und Thiereſeyen durch die Hand G Ottes gebildetworden, und jedes habe Saamen vonſeiner Art bey ſich gehabt. Zu den ZeitenMoſis war die Meynung ſehr im Schwan-ge, es koͤnne aus einer in Bewegung geſez-ten Materie, als zum Beyſpiele, aus be-regneter und durch die Wuͤrkung der Waͤr-me oder durch die Bemuͤhung des Men-ſchen aufgeruͤhreter Erde eine Pflanze oderein Thier entſtehen. Einige PhoͤnieiſcheWeltwelſen hatten eben dieſe Meynung,ingleichen Democritus, Atiſtoteles, Epicu-

rus, Plinius, Plutarchus, und die allekbe-

ruͤhmteſten Maͤnner, auch der neuern Zei-ten, als Gaſſendi, Carteſius, Kirchler UndBonnani. Nur Moſes verwirfft ſie, alsder Wahrheit und Ehre GOttes ungemaͤß.Er eignet den erſten Urſprung und die be-ſtaͤndige Fortpflanzung der einmahl einge-fuͤhrten Gattungen durchaus keiner an-dern Ueſache zu, als der Allmacht desSchoͤpfers. Nur der Wille GOtteskonnte ihnen abgemeſſene Theile boylegen;Ja zu der Zeit, da ſie benebſt ihrem Saa-men, der ſie kuͤnfftig aufs neue darſtellenſollte, in der Welt erschienen, war nochkeine einige von den Wuͤrkurſachen da,Wovon, dem irrigen Wahn zufolge, ihreBildung herruͤhren ſollte. Der Menſch

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