Band 
Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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66 Schau⸗Piatz der Natur.

ließ er den Feldbau; den Abel ſezte er uber Melddie Heerde. Allein beobachteten ſie die und vVerordnung ihres Vaters in den Üübun⸗ berichgen des Gottes dienſtes eben ſowohl als in elnerden angewieſenen Verrichtungen? Vorje⸗ ſen m30 wurde in dem aͤuſſerlichen Gottesdienſte Ehreretwas neues eingefuͤhret. Adam bezeugte keen.ſeine Unterwuͤrfigkeit gegen den Schoͤpfer Voͤlknicht nur durch Enthaltung von einigen bey dFruͤchten, gleichwle er im Stande der uin⸗ Voͤllſchuld zu thun ſchuldig war: Er opferte kanntüber dieſes auch Thiere, und die ſchoͤnſten ſchenFruͤchte/ die ihm ſein Acker kleferte. Der VateStammvatter und alle ſeine Nachkom⸗ naͤhremen, bekannten ſich vor Suͤnder: Sie ge⸗—Zuſtoſtunden, daß ſie des Lebens unwuͤrdig de uͤbſeyn, und ſie gaben das Blut eines Op⸗ Xferthieres vor das ihrige hin, um ihre Be⸗—ſchenreitwllllgkeit anzuzeigen. Aber iſt wohl Gebrdas Blut eines Bockes oder eines Och⸗(Weine

ſens wuͤrdig genug/ die Stelle des menſch⸗ Haltlichen zu verkretten, oder das Verbrechen dugleeines bernuͤnftigen Geſchoͤpfes auszutil⸗ gethegen? Keinesweges: Es dienet nur zum ſbnenGeſtaͤndniſſe dieſes Verbrechens. Nichts cherdeſtoweniger war dleſes Geſtaͤndnlß hin⸗ thut,laͤnglich, das Opfer Abels angenehmer u mit

machen, als dasjenige, wobey es Cain be⸗ einerDie Heb; wenden lieſſe. Sorrärr und XI. Nehmen wir alles auf elnmahl zu⸗ komtandere Vol ſamm, was uns die Geſchichte von Noah, derker halten Melchi-