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Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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36 Schau⸗Platz der Tatur.Manne der etwa acht biß neunhundert Jah-

re vor ihm lebte. Er befuͤrchtet nicht, manmoͤchte ihm etwa einwenden, einige Voͤl-

cker ſeyen weiß, einige olivenfaͤrbig, einigeroth, einige gelb, einige ganz ſchwarz/ folg-

lich ſeye es ſehr ungewiß/ ob ſie ſaͤmtlich

einerley Urſprung haͤtten? Er war verſi-chert, dieſer Unterſcheid der Farbe, beduͤrfekeinen Unterſcheld der Abſtammung, ſon-

dern nur der Landesart, zum Grunde: das

iſt eine anderekufft und andere Speiſen, wel-

che die Beſchaffenheit der Leibesſaͤffte und

folalich der Farbe veraͤndern. Er be-furchte nicht, man moͤchte ihm Cyclopen wel-

ſen mit einem Auge auf der Stiene, nach

Blemmies. mit zwey Augen auf der Bruſt,noch Leute die von Geſchlecht zu Geſchlecht/nur vier Sinne, oder auch ſechſe haͤtten.

Entweder waren alle dieſe Maͤhrchen zuſeiner Zeit noch nicht ausgedichtet, oder ermachte ſich ſonſt wenig daraus. Doch,er waget noch weit mehr. Er verſammelt

das ganze menſchliche Geſchlecht bey der

Stadt Babel am Eyphrat, und laͤcßet esin einer Entfernung von etwa achthundert

Jahren von ſelner Zelt, nur eine einige

Sprache reden. Sein ganzes Hiſtori-

ſches Gebaͤude muſte in Trummer zer alen,

ſobald man ihm ein paar aͤltere Aufſchriff-ten in zwey verſchiedenen Sprachen vor-zeigen konte, Ein Mann der ſo viele Kuͤbn-

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