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Achter Theil. 91
———— k ͤ ͤꝙHEgU—w——————0——voͤlkerte allmaͤhlig jedwedes Land, indemer es mit Einwohnern beſezte, die deßwe-gen in eine Geſellſchafft traten, weil ſie ein-ander verſtunden, und die ſich deßwegenvon den uͤbrigen trenneten, well ſie nichtmehr mit ihnen reden konnten.
Der gegenwaͤrtige Zuſtand der Erde,und alle uns bekannte Geſchichte, legen einZeugniß von der Abſicht ab, welche kurznach der Suͤndfluth die Sprachen ver-theilete. Nichts iſt der Weisheit desSchoͤpfers gemaͤſſer, als daß ſie eben das-ſenige Mittel zu geſchwinder Bevoͤlkerungdes Erdbodens gebrauchte, wodurch ſienoch heutiges Tages jedes Land bevoͤlkerterhalt, und das Weglaufen ſeiner Einwoh-ner verhindert. Einige Laͤnder ſind der-maſſen gut, andere hingegen ſind dermaſ-ſen ſchlecht, daß man ſie ohnfehlbar vertau-ſchen wuͤrde, woferne nicht die Verſchle-denheit der Sprache einen gewaltigenEckel vor jedweden Lande erweckete, deſſenEinwohner man nicht verſtehet, es moͤch-te ubrigens noch ſo gut ſeyn, und wofernenicht das aller ſchlechteſte angenehm wuͤr-de, wenn man eines Umganges mit denEinwohnern faͤhig iſt. Daher bevoͤlkertdas von Moſe erzaͤhlte Wunderwerk, dieErde noch heutiges Tages eben ſo wahr-hafftig als zur Zeit der erſten Zerſtreuung.
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