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Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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digen, ſedermann zu dienen, die Tugendauszuuͤben, und die Belohnung dafuͤr zuerwarten. Allein ſowohl die Heiden alsdie Juden hlelten dieſes feyerliche Verſpre-chen zu allen und jeden Zelten ſehr ſchlecht.Maa ließe den Gottesdienſt bey der Aus-übung der vorgeſchriebenen feyerlichen Gerbraͤuche bewenden, und dachte nicht an dieAusübung der Ledenspflichten, noch anden Fluch, der die Übertretter treffen folte.Daher ſtande das menſchliche Geſchlechtauch wuͤrklich umer dem Fluche.

Die ganze Schrifft der Juden, iſt elneGeſchichte ihrer Übertrettung. Bey denHeiden war die Verderbnis, ſo hoch geſtie-

gen, daß man dasjenlge vot erlaubt hielte,

was den Abſichten der Natur zuwieder lief.Man weiß, wie ſchlechte Eiferer die angeb-lichen Weiſen des Heidenthumes in dieſemStücke waren.(*) Was nahmen ſichdie Helden nicht vor ein Recht uͤber das Le-ben und den Leib eines Sclaven heraus, vordeſſen Geſundheit und Reinigkeit die Ehri-

ten eben ſo ſehr ſorgen, als vor ihre eigene

Perſon, indem ein Selave eben ſowohlein Kind GOttes iſt, als ſie, und eben ſo-wohl Macht hat von eben demſelbigen Ti-

VIII. Theil. J ſcheY) Wie ſehr ſich! lato in dieſem Stuͤcke verlief,

iſt beym kulebio Præp. Evangel, IL. XIII.. 20. zu ſehen.