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Achter Theil. Worinnen der Mensch in Gesellschaft mit Gott betrachtet wird.
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Achter Theil. 147

nus. Als er ſich die Erfüllung der Weiſ-ſagung Chriſti von Zerſtoͤrung des Tem-

pels, und der langwuͤhrigen Zerſtreuung

des judiſchen Volkes, nicht vom Halſe waͤl-zen konnte, ſo unterfieng er ſich, ſie auf eineandere Weiſe zu ſchanden zu machen, dieJuden aus allen Theilen der Welt zu ver-ſammeln, und den Tempel wieder aufzu-bauen. Zwar gelang es ihm nicht: Alleinwer weis, ob ihr nicht gluͤcklicher ſeyd alsJulianus? Kein ander Mittel zur Wider-legung iſt euch uͤbrig; Wollet ihr es ver-ſuchen, ſo koͤnnet ihr es thun! Laſſet zu Calto einen Egypter zum Koͤnige kroͤnen, undſetzet Babylon wieder in den ehemahligenZuſtand ſeiner Herrlichkeit, ſodann wer-00 beede Weiſſagungen offenbahr falſcheyn!

Weiſſagungen von der Nach-kommenſchafft Abrahams.

Nun folget die dritte, welche einen dop⸗ Weiſſa-pelten Nutzen hat: Sie bewelſet gung vomGeſchlech-

durch ihre genaue Erfüllung nicht nur, daß

das juͤdiſche Volk die Verhelſſungen GOt⸗ 5 5

tes bewahret habe, ſondern ſie iſt uͤber die-ſes nach allen ihren Theilen eine beſondereVorbereltung zum Evangello,. Sie beſte-het in der Wahl von zweyerley Staͤmmen:der eine ſolte dem Meſſias ſeine Abkunfft,

8 K. 2 und

Abra-